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4-4-2
Noch keine Gespräche über Verlängerung News

Exklusiv: Konkrete Angebote für Boris Cespedes – was macht Servette?

Der Servette FC ohne Boris Cespedes? Für viele ein Szenario, das unvorstellbar klingt. Der Mittelfeldspieler ist das, was man ein waschechtes Eigengewächs nennt. Ob er bei den Grenats noch mal einen neuen Vertrag paraphieren wird, ist zum aktuellen Zeitpunkt aber offen. Es besteht Gesprächsbedarf. Die Tendenz geht zumindest ganz klar in eine Richtung.

Für Boris Cespedes ging vor einigen Wochen ein Lebenstraum in Erfüllung. Der im bolivianischen Santa Cruz de la Sierra geborene Doppelbürger durfte seine Heimatnation bei der diesjährigen Copa América vertreten. Zweimal erhielt Cespedes unter Auswahltrainer César Farías sogar ein Mandat in der Startelf. Im letzten Gruppenspiel gegen Argentinien war Lionel Messi, einer der grössten Fussballer aller Zeiten, sogar Cespedes’ direkter Gegenspieler.

Boris Cespedes – ein Leben für Servette

Durch den Adern des früheren Schweizer Nachwuchsinternationalen fliesst definitiv granatfarbenes Blut. Seit seinem sechsten Lebensjahr ist Cespedes der Servette-Familie angehörig, mit 18 Jahren debütierte er bei den Profis. Am Genfer See ist man gehörig stolz auf Spieler wie Cespedes, die in der eigenen Akademie, die national wie international hohes Renommee geniesst, sämtliche Ebenen durchlaufen haben. Dem Campus sind in den letzten Jahren übrigens auch Kicker wie Denis Zakaria oder Kevin Mbabu entsprungen.

Während genanntes Duo dem Servette-Umfeld respektive dem Schweizer Fussball längst entwachsen ist, hat Cespedes in Genf Wurzeln geschlagen. Der 26-Jährige fühlt sich extrem wohl bei dem Verein und der Stadt, die er sein Zuhause nennt. Doch auch die schönsten Kapitel gehen einmal zu Ende, beziehungsweise könnten zu Ende gehen.

Nach Informationen von 4-4-2.ch ist es noch zu keinem Austauschen zwischen den verantwortlichen Planern in Genf und Cespedes bezüglich einer möglichen Verlängerung der 2022 auslaufenden Zusammenarbeit gekommen. In der Theorie haben der Nationalspieler Boliviens und sein Management noch etwas mehr als eine Woche Zeit, um einen Wechsel abzuschliessen. Davon, dass Cespedes eine Nomination in den Kader für die Copa América erfuhr, haben freilich auch andere Klubs Notiz genommen.

Zwei Interessenten machen ernst

Nach mehr als 20 Jahren Vereinszugehörigkeit ist Cespedes grundsätzlich dazu bereit, eine neue Herausforderung anzunehmen. Interessenten gibt es aus seinem Geburtsland Bolivien, der nordamerikanischen Major League Soccer, Belgien und Spanien. Der Austausch läuft, zwei Klubs sind sogar mit einem konkreten Angebot vorstellig geworden. Bricht Cespedes also aus seinem gewohnten Umfeld aus, um sich im besten Fussballeralter umzuorientieren?

Das ist zumindest eine der Möglichkeiten. Die andere, viel wahrscheinlichere Variante, ist, dass Cespedes – sofern Servette dieselbe Intention verfolgt – einen langfristigen Vertrag unterzeichnet. Immerhin gehört Cespedes zu den Protagonisten, die sich aus dem eigenen Nachwuchs dauerhaft im Profiteam etabliert haben und damit die hervorragende Schule repräsentieren, die Jugendliche bei Servette durchlaufen können.

  aoe       23 August, 2021 10:58
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