Der Schweizer Nati-Star Breel Embolo hat sich in der Heimat bislang nicht zu seinem Platzverweis gegen Argentinien im WM-Viertelfinal geäussert. Dies holt er nun beim Start in sein MLS-Abenteuer nach.

Der 29-Jährige wurde bei seinem neuen Klub Atlanta United vorgestellt. Im zuge dessen wurde er von Journalisten auch über seine Gelb-Rote Karte gegen Argentinien angesprochen. Embolo sagt dazu: «Natürlich hat mich das berührt. Es hat sehr wehgetan. Aber ja, das gehört zum Sport dazu. Als Spieler waren wir natürlich wütend, weil wir wussten, dass wir hätten gewinnen können oder die Chance auf einen Sieg gehabt hätten, wenn wir zu elft geblieben wären.»

Die Tatsache, dass die Entscheidung in dieser Form nicht hätte gefällt werden dürfen, interessiert Embolo nicht mehr: «Das ändert nichts, wir haben verloren.»

Der Nati-Stürmer hat das Kapitel WM inzwischen abgehakt. Seine Realität heisst jetzt MLS. Und dort verfolgt er grosse Ziele: «Ich bin ein lockerer Typ, aber auf dem Platz sehr kompetitiv. Ich will gewinnen. In Europa verstehen vielleicht nicht alle, warum ich mit 29 in die MLS wechsle. Aber ich bin nicht hier, um Ferien zu machen – sondern um erfolgreich zu sein.» Atlanta zahlte für die Dienste des Angreifers 17 Millionen Euro Ablöse.

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