Cristiano Ronaldo erklärt sich nach dem Eklat in der Nationalmannschaft
Cristiano Ronaldo hat sich nach seinem forcierten Abgang bei der portugiesischen Nationalmannschaft in der vergangenen Woche erstmals erklärt.
Der 41-jährige Superstar hat sich in einem längeren Statement erklärt. Demnach habe er nach der WM im Sommer eigentlich den Rücktritt geplant. Noch auf dem Flug nach Hause habe ihn der Verbandspräsident jedoch geben, den Rücktritt noch einmal zu überdenken. Letztlich habe er sich zum Weitermachen entschieden.
Die Wahl des neuen Nationaltrainers Jorge Jesus habe er unterstützt. Dieser habe dann allerdings ein Versprechen gebrochen. Zunächst sei eigentlich vereinbart gewesen, dass er im zweiten Spiel des aktuellen Zusammenzugs gegen Norwegen überhaupt nicht spielt und sich auf die Regeneration konzentriere. Jesus habe ihn aber in einem persönlichen Gespräch gebeten, für die Partie dann doch für rund 30 Minuten zur Verfügung zu stehen. Bekanntlich wurde Ronaldo nach langem Warmlaufen dann jedoch nicht eingesetzt, was diesen stinksauer gemacht hatte: «Den Rest kennt jeder. Ich wärmte mich ab der Halbzeit auf, sah die Minuten verstreichen und wurde nicht eingewechselt. Der Trainer hatte sein Wort gebrochen.» Ronaldo bereut, dass er die Fans zum Abschied nicht gegrüsst hatte. Er reiste stattdessen in der Folge mit einem Privatjet fluchtartig ab.
Ronaldo sagt gleichzeitig auch, dass er für die Nationalmannschaft immer zur Verfügung stehe. Er werde nicht zurücktreten.
Bereits im November stehen die nächsten Länderspiele an. Ob Jorge Jesus ihn nach diesen Äusserungen und den Geschehnissen letzte Woche nominieren wird, ist fraglich.












