Portugals Verbandspräsident Pedro Proença öffnet Cristiano Ronaldo mit einem Statement die Tür für eine Rückkehr zur Nationalmannschaft.

Der 42-Jährige ist in der vergangenen Woche fluchtartig aus dem Camp abgereist, nachdem es zuvor zu Unstimmigkeiten mit Trainer Jorge Jesus kam. Proença schreibt nun: «Wir sprechen hier vom besten Spieler aller Zeiten, einem Spieler, der dem portugiesischen Fussball mehr als zwei Jahrzehnte gewidmet hat. Cristiano Ronaldo ist das grösste Symbol der portugiesischen Identität, und deshalb müssen wir Cristiano Ronaldo unsere Ehrerbietung erweisen.»

Den Abschied in der vergangenen Woche nennt Proença, «eindeutig ein Missverständnis, das intern geklärt werden muss. Er ist unser Aushängeschild. Cristiano Ronaldo ist eine portugiesische Marke, er ist ein absolut aussergewöhnlicher Spieler, der seine Karriere am Ende der Weltmeisterschaft hätte beenden können. Er wollte das nicht zulassen, weil er seine Nationalmannschaft so sehr liebt.»

Noch in diesem Jahr steht ein weiteres Länderspielfenster zur Verfügung. Ob CR7 da tatsächlich zurückkehrt, ist fraglich. Nationaltrainer Jorge Jesus sagte nach dem 2:1-Sieg gegen Norwegen am Sonntagabend: «Ich weiss nicht, was passieren wird. Für mich ist noch alles offen. Cris muss sich vor der nächsten Nominierung entscheiden, wie es in seinem Leben weitergehen soll. Wenn er in der Nationalmannschaft spielen will und spielbereit ist, warum nicht? Es gibt keinen Groll, denn es handelte sich um ein Missverständnis. Ich denke, das lässt sich leicht klären.»

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