Der FC Basel plant nicht mehr mit Kevin Rüegg – und hat ihm deshalb einen Wechsel nahegelegt. Eine alles in allem enttäuschende Zusammenarbeit geht dem Ende entgegen.

In einer wahren Hitzeschlacht trennten sich der FC Basel und Super-League-Absteiger FC Winterthur am vergangenen Wochenende mit 2:2. Trainer Stephan Lichtsteiner gewährte Kevin Rüegg dabei kein Mandat in der Startelf. Der 27-Jährige wurde stattdessen in der zweiten Halbzeit eingewechselt.

Wie es schon so oft war in der Vergangenheit. In der Super League stand Rüegg die letzte Saison nur 15-mal in der Anfangsformation, bei wichtigen Spielen war er meist komplett aussen vor. Für die Zukunft ist keine Besserung in Sicht.

Deshalb hat der FCB Rüegg nach Informationen von 4-4-2.ch einen Wechsel nahegelegt. Der ehemalige Schweizer Nachwuchsnationalspieler hat jenen Entscheid zur Kenntnis genommen und studiert mit seinem Management den Markt. Rüeggs Vertrag läuft 2027 aus – ein aufnehmender Verein müsste also eine Ablöse entrichten.

Kevin Rüegg beim FC Basel immer wieder verletzt

Eine vergleichsweise hohe Transferentschädigung kann Rotblau allerdings nicht erwarten. Rüegg hat sich während seiner Zeit am Rheinknie zwar phasenweise zu einer wichtigen Teamstütze entwickelt, ständiges Verletzungspech machten ihm dabei aber stets einen Strich durch die Rechnung. Dazu liess Rüegg in seinen sportlichen Vorträgen die Konstanz vermissen.

Auf seiner angestammten Position wartet mit Keigo Tsunemoto dann auch noch ein Konkurrent, der in Form zu den besten Rechtsverteidigern der Super League gehört. Um seine stockende Karriere wieder in Fahrt zu bringen, wäre für Rüegg also selbst ohne das Informieren seines Arbeitgebers ein Standortwechsel der naheliegendste Vorgang.

Ein konkretes Angebot soll dem FC Basel stand jetzt noch nicht vorliegen. Einen Markt hat Rüegg, der muss aber erst in Wallung kommen. Die Suche läuft an.

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