Der Schweiz droht ein vielversprechendes Talent vom Haken zu gehen. Osman Ismaili zeigt beim FC Aarau starke Leistungen – und hat deshalb vor allem in Albanien die Blicke auf sich gezogen.

Das U17-Team des FC Aarau ist mit sieben Punkten aus den ersten vier Spielen stark in die neue Saison der Swiss U17 Elite League gestartet. Einer, der in der von Juan Pablo Garat trainierten Mannschaft in der Offensive hervorsticht, ist Osman Ismaili.

Der Angreifer hat nämlich einen gehörigen Anteil daran, dass sich die Aarauer in einer so guten Frühform befinden. In den ersten vier Spielen hat Ismaili starke drei Tore erzielt und gehörte so zu den Schlüsselspielern.

Nach Informationen von 4-4-2.ch ist deshalb der albanische Verband auf Ismaili aufmerksam geworden. In Albanien wird momentan hinsichtlich der Spielberechtigung alles in die Wege geleitet. Im besten Fall soll die erste Nomination so schnell wie möglich erfolgen.

Geht der Schweiz Aarau-Talent Osman Ismaili vom Haken?

Der Schweiz droht also ein vielversprechendes Talent abhandenzukommen. Für die junge Nati hat Ismaili zuletzt im Mai ein Aufgebot erhalten, kam dort in zwei Testspielen gegen die U16 von Ungarn zum Einsatz – und lieferte eine Torvorlage. Zuletzt wurde er von der Schweiz nicht eingeladen.

Im Fall Ismaili gibt es sogar noch einen dritten Player: Nordmazedonien. Für die U16 Nordmazedoniens kam Ismaili im April dieses Jahres ebenfalls zweimal zum Einsatz. Nordmazedonien hätte den 16-Jährigen gerne zum letzten Leistungsvergleich willkommen geheissen, der Spieler lehnte allerdings ab.

Ismaili bringt die klassischen Eigenschaften mit, die man von einem modernen Zielspieler im Sturmzentrum erwartet. Setzt er seine Entwicklung in Aarau fort, ist Ismaili ein heisser Kandidat für die ersten Profieinsätze innerhalb der nächsten zwei Jahre.

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