Der FC Basel reagiert auf die schwachen Leistungen der Mannschaft in den vergangenen Partien und trennt sich mit sofortiger Wirkung von Trainer Stephan Lichtsteiner.

Dies verkündet die Klubführung am Mittwochabend. Als Grund wird angegeben, dass die in den vergangenen Wochen und Monaten angestrebten Entwicklungen und Verbesserungen in der täglichen Führung und Weiterentwicklung der Mannschaft nicht wie erwartet eingetreten sind. Vorerst übernimmt Assistenztrainer Luigi Noccentini ad interim die Verantwortung für die erste Mannschaft. Lichtsteiner hatte den Trainerposten Anfang dieses Jahres angetreten.

Verwaltungsratspräsident David Degen sagt zum Rauswurf des Coaches: «Trotz der enttäuschenden Rückrunde der vergangenen Spielzeit habe ich Stephan Lichtsteiner und seinem Trainerteam am Ende der Saison das volle Vertrauen ausgesprochen. Die sportliche Leitung und insbesondere auch ich selbst glaubten an das langfristige Projekt und waren von den Fähigkeiten Lichtsteiners überzeugt. Gleichzeitig war dieses Vertrauen aber mit der Erwartung verbunden, dass mittelfristig eine klare sportliche Weiterentwicklung und eine sichtbare Aufwärtstendenz erkennbar werden. Diese Aufwärtstendenz sahen wir in den vergangenen Wochen leider nicht und es fehlte der Glaube, dass sich dies innert nützlicher Frist ändert. Es tut mir auch persönlich sehr leid, dass unser gemeinsames Vorhaben nicht die gewünschte positive Entwicklung nahm.»

Der FCB betont in einer Mitteilung, dass er den getroffenen Entscheid bedauert und dankt Lichtsteiner für dessen Einsatz. Einmal mehr befindet sich der Verein auf Trainersuche: Seit dem Jahr 2023 wurden ganze sechs Trainer angestellt und inzwischen auch entlassen: Alex Frei, Heiko Vogel, Timo Schultz, Fabio Celestini, Ludovic Magnin und nun Stephan Lichtsteiner.

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