Der FC Basel hat am Deadline Day auf dem Transfermarkt noch einmal zugeschlagen. Allerdings nicht so, wie dies erwartet wurde.

Die Bebbi präsentierten am Dienstag den französischen Aussenverteidiger Clément Michelin als Neuzugang. Der 29-Jährige soll für mehr Stabilität auf den defensiven Aussenbahnen sorgen. Seine Verpflichtung wurde vorab nicht unbedingt erwartet. Hingegen sehnten sich die Fans des FCB nach dem schon vor langer Zeit angekündigten neuen Stürmer: Spätestens nach dem Abgang von Albian Ajeti (leihweise nach Lugano) war für alle klar, dass die Bebbi auf der Position des Mittelstürmers noch einmal zulegen. Zumal Klubboss David Degen dies bereits im Juli öffentlich angekündigt hatte.

Letztlich verstrich die Deadline dann allerdings ohne dass der Klub etwas kommunizierte. Neuer Stürmer: Fehlanzeige. Neben dem langzeitverletzten Kaio Eduardo verbleiben als Optionen für diese Position nur Zan Celar und Youngster Giacomo Koloto.

Entscheidend gewesen sein könnte der Verbleib von Philip Otele, mit dessen Abgang in diesem Sommer eigentlich gerechnet wurde. Dennoch wird die angekündigte, aber dann nicht vollzogene Verpflichtung eines neuen Stürmers in FCB-Fanforen mitunter schon als Running Gag bezeichnet.

Rein finanziell hat das Sommer-Transferfenster für die Bebbi indes «funktioniert». Netto wurde ein Plus von rund sieben Millionen Franken erwirtschaftet. Dies ist zwar deutlich weniger als in den Vorjahren, aber eben immer noch ein stattlicher Überschuss.

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