Albanien baggert an zwei Schweizer U21-Talenten
Der albanische Fussballverband hat offenbar Samuel Krasniqi von den Grasshoppers Zürich und Lutfi Dalipi vom FC Vaduz ins Visier genommen. Wie «Blick» berichtet, war eine Delegation Albaniens beim 2:2 zwischen GC und Vaduz im Letzigrund vor Ort, um die beiden jungen Offensivspieler genauer zu beobachten.
Brisant: Sowohl der 21-jährige Krasniqi als auch der 20-jährige Dalipi waren zuletzt für die Schweizer U21-Nationalmannschaft im Einsatz. Damit könnte sich für den Schweizerischen Fussballverband erneut die Frage stellen, ob zwei vielversprechende Talente künftig für eine andere Nationalmannschaft auflaufen.
Eine Entscheidung für eine A-Nationalmannschaft haben beide bislang offenbar noch nicht getroffen. Der Besuch der albanischen Delegation könnte den Konkurrenzkampf um ihre internationale Zukunft nun verschärfen. Die Trainer beider Klubs mahnten unterdessen zur Geduld und betonten, wie wichtig es sei, die Spieler vor dem wachsenden öffentlichen Interesse zu schützen.
Vaduz-Coach Marc Schneider verwies auf den rasanten Hype um Dalipi und erklärte, man müsse dem Youngster den nötigen Rückhalt geben. Er solle nicht das Gefühl bekommen, in jeder Partie den Unterschied ausmachen zu müssen.
Auch GC-Trainer Olaf Janssen sieht bei Krasniqi noch Entwicklungspotenzial. Der 21-Jährige wolle mitunter zu viel auf einmal, weshalb es darauf ankomme, mehr Klarheit in seine Aktionen zu bringen. Beide Trainer sind sich einig: Die Talente befinden sich noch in einem Lernprozess und brauchen Unterstützung, um den nächsten Schritt zu machen.












