Der frühere Schweizer Nati-Goalie Yann Sommer hat in diesem Sommer beim FC Brügge ein neues Kapitel aufgeschlagen. Mittlerweile 37-jährig denkt er noch lange nicht ans Aufhören.

Dies betont der Keeper im Gespräch mit der «Gazzetta dello Sport». Zum Thema Karriereende meint Sommer: «Ich fühle mich gut und bin nach wie vor ungemein motiviert. Ich möchte mich verbessern, trainieren und alles geben. Solange das so ist, mache ich weiter. Und ausserdem liebe ich es, im Tor zu stehen. Warum sollte ich ans Aufhören denken?»

Vertraglich ist er erst einmal bis 2029 an Brügge gebunden. An das neue Leben in der belgischen Stadt hat er sich sehr rasch gewöhnt: «Ich kann mit dem Velo zum Strand und zum Trainingsgelände fahren. Ich geniesse mein neues Leben, das ganz anders ist als in Mailand. Hier herrscht eine friedliche Atmosphäre, es erinnert mich an die Schweiz.»

Vor dem Wechsel nach Belgien hat er drei erfolgreiche Jahre bei Inter Mailand erlebt. Dass sein Vertrag dort nicht mehr verlängert wurde, war auch in seinem Sinne, wie er nun verrät: «Sowohl der Verein als auch ich haben entschieden, dass es der richtige Zeitpunkt ist, getrennte Wege zu gehen.»

Bereits am Dienstag kommt es für Sommer in der Champions League im San Siro zum Wiedersehen mit dem alten Arbeitgeber und vielen früheren Teamkollegen inklusive Manuel Akanji. Darauf freut sich Sommer ganz besonders, auch wenn etwas anderes im Vordergrund steht: «Zunächst einmal will ich das Spiel gewinnen. Ich gehe nicht dorthin als ein Tourist. Natürlich freue ich mich darauf, alle Leute wiederzusehen. Ich habe viele wirklich nette Menschen kennengelernt in der Zeit in Italien, die mir sehr geholfen und mir zur Seite gestanden haben.»

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