Cagliari-Boss spricht über Zukunft von Italo-Schweizer Alessandro Romano
Alessandro Romano steht bei vielen Topklubs auf dem Einkaufszettel. Ein Abgang schon im Januar kommt für Cagliari nicht infrage.
Bei Cagliari Calcio ist man überzeugt davon, dass Alessandro Romano die komplette Saison zu Ende spielen wird. Sportdirektor Pietro Accardi macht die Pläne mit dem Shootingstar im Interview bei der «Tuttosport» deutlich.
«Er wird im Januar nicht gehen? Diese Gemeinschaft zu vertreten bedeutet auch, sich nicht nur als Durchreisender zu fühlen. Keiner von uns denkt daran, sich im Januar von einem so wertvollen Spieler zu trennen», macht Accardi hinsichtlich der gemeinsamen Zukunft mit Romano klar. «Wir sind gemessen an der Fangemeinde der siebtgrösste Verein Italiens, daher sind wir uns alle der Verantwortung bewusst, die wir gegenüber unseren Fans haben.»
Romano ist auf Sardinien unter Trainer Fabio Pisacane unangefochtener Stammspieler. In der laufenden Serie-A-Saison stand Romano in allen fünf Ligaspielen auf dem Platz, viermal davon über die vollen 90 Minuten. Darüber hinaus gab Romano in der vergangenen Länderspielperiode sein Debüt für die italienische Nationalmannschaft – nachdem der gebürtige Winterthurer der Schweiz eine Absage erteilte.
Alessandro Romano auf dem Markt sehr gefragt
Romano wird aufgrund seines Senkrechtstarts bei Inter Mailand schon als Nachfolger für Hakan Calhanoglu gehandelt, darüber hinaus gilt Juventus Turin als ständiger Beobachter.
«Haben Juventus und Inter bereits an unsere Tür geklopft?», fragt Accardi rein hypothetisch. «Nicht direkt, aber wir sind uns sehr wohl bewusst, dass er ein Spieler ist, der zunehmend grosses Interesse auf sich zieht. Was bei einem 2006 geborenen Spieler mit seinen Qualitäten und noch viel Raum für Verbesserungen nur zu erwarten ist.»
Romano ist Stand jetzt bis Ende Saison von der Roma an Cagliari verliehen, das sich allerdings eine Kaufverpflichtung gesichert hat. Der Passus soll an sportliche Bedingungen geknüpft sein.
Romano kostet einen festen Ablösebetrag von fünf Millionen Euro plus 1,5 Millionen an möglichen Boni. Der FC Winterthur soll 15 Prozent der Gesamtablöse erhalten, die Roma hat sich angeblich eine Weiterverkaufsbeteiligung von 50 Prozent gesichert.












