Der frühere englische Nationaltrainer Gareth Southgate ist zwei Jahre nach dem Aus als Coach der Three Lions inzwischen weit entfernt vom Fussball.

Mitunter wurde der 56-Jährige in der Vergangenheit mit Trainerjobs in der Premier League in Verbindung gebracht. Dass er eine solche Aufgabe wahrnimmt, ist aber äusserst unwahrscheinlich, wie er im «The Amol Rajan Connection»-Podcast bestätigt: «Ich muss sagen, ich kann mir kein Szenario vorstellen, in dem ich das tun würde.» Fussball sei «kein wesentlicher Bestandteil meines Lebens mehr» führt Southgate aus. Seit seinem Rückzug als Nationaltrainer habe er «kaum noch Spiele geschaut.»

Nur für wichtige Spiele, wie etwa die Champions League-Finals oder das FA Cup-Finale 2025, das sein Lieblingsklub Crystal Palace gegen Manchester City gewonnen hatte, macht er noch Ausnahmen.

Grund dafür sei auch eine Erkenntnis zum Ende seiner achtjährigen Amtszeit als englischer Nationaltrainer. Zum Ende hin habe er schlicht keinen Spass mehr gehabt. Selbst über Siege habe er sich nur wenige Minuten gefreut, ehe wieder der Stress begann. Inzwischen führe er ein sehr viel bewussteres Leben: «Ich habe die letzten 18 Monate meines Lebens geliebt. 37 Jahre lang hing mein Selbstwertgefühl davon ab, ob ich am Samstag gewonnen oder verloren habe. Und tatsächlich habe ich es geliebt, ganz andere Erfahrungen zu machen.»

Eine Aufgabe im Fussball hat er jedoch noch: Er ist nämlich als Berater in der Technischen Beobachtergruppe der UEFA tätig. Ansonsten beschäftigt er sich aber mit anderen Dingen.

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