Köln ist offen für Verkauf von Said El Mala – aber nicht im Winter
Der 1. FC Köln hätte seinen Jungstar Said El Mala im vergangenen Sommer fast an einen Premier League-Klub verkauft. Mit Brentford bestand sogar schon eine Einigung. El Mala wollte letzlich nicht dahin Einen Wechsel zum BVB lehnten die Geissböcke hingegen ab. Der 20-Jährige hat stattdessen bis 2031 verlängert. Nun spricht Sportchef Thomas Kessler über die Zukunft des Angreifers.
Den Kölner Verantwortlichen ist bewusst, dass El Mala nicht für immer im Verein gehalten werden kann. «Wenn irgendwann ein Top-Klub anruft, können wir uns gerne über einen Transfer unterhalten. Aber bis dahin liegt es vor allem an Said selbst, wie weit sein Weg führt. Ich traue ihm ohne Frage zu, dass er sich zu einem internationalen Topspieler entwickeln kann», sagt Kessler der «Bild».
Klar ist, dass die Kölner den Stürmer nicht mitten in der Saison – also im anstehenden Transferfenster vom Januar – verkaufen möchten. «Im Fussball sollte man nichts kategorisch ausschliessen, aber ich kann ganz klar sagen, dass wir fest damit planen, dass Said die gesamte Saison bei uns spielt. Er hat seinen Vertrag nicht ohne Grund noch einmal verlängert. Deshalb gibt es für mich aktuell keinen Anlass, mich mit einem möglichen Wechsel im Winter zu beschäftigen. Unser gemeinsamer Fokus liegt darauf, dass Said sich hier weiterentwickelt und wir als Mannschaft erfolgreich sind.»
Derzeit liegt dem Bundesligisten keine konkrete Offerte für El Mala auf dem Tisch. Ein Abgang des Angreifers in Richtung Premier League im kommenden Sommer ist jedoch ein realistisches Szenario. Es wäre eine Ablöse im Bereich von 60 Millionen Euro notwendig.












