Nach seiner öffentlich geäusserten Kritik an der sportlichen Führung droht dem argentinischen Verteidiger Lisandro Martinez bei Manchester United das Aus.

Der 28-Jährige meinte nach der 0:2-Niederlage bei Atlético, dass der Kader der Red Devils derzeit kein Champions League-Niveau habe. Dann griff er Sportdirektor Jason Wilcox sogar direkt an: «Ehrlich gesagt erwarte ich mehr. Ich erwarte mehr von unserem Sportdirektor», so Martinez. Es brauche «mehr Spieler, die um einen Platz kämpfen, denn viele Vereine holen ebenfalls viele Spieler.» Dem Gaucho ging transfertechnisch im Sommer zu wenig.

Diese heftigen Aussagen, für die er sich in einem anschliessenden Instagram-Post auch keineswegs entschuldigte, könnten Konsequenzen haben. Einerseits in Form einer internen Strafe und andererseits sogar mit einem forcierten Abschied. Laut «The Athletic» bahnt sich ein baldiger Abgang von Martinez deutlich an. Sein Vertrag läuft nur noch bis Saisonende. Der Klub würde über die Option zu einer einjährigen Verlängerung verfügen. Derzeit deutet aber wenig darauf hin, dass diese Klausel aktiviert wird.

Möglicherweise kommt es sogar schon im Winter zu einem Transfer des Nationalspielers. Am wahrscheinlichsten wäre der Gang nach Spanien.

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