Arsenal hat sich im Sommer offenbar intensiv mit Elliot Anderson beschäftigt. Der 23 Jahre alte englische Nationalspieler stand laut «BBC-Sport»-Reporter Sami Mokbel auf einer Liste mit 21 zentralen Transferzielen des Londoner Klubs für das Mittelfeld.

Anderson war dabei nicht die einzige Option. Neben dem Engländer prüfte Arsenal demnach auch mögliche Verpflichtungen von Alex Scott, Amadou Onana und Sandro Tonali. Die Klubführung soll sich mit den jeweiligen Szenarien auseinandergesetzt und mögliche Transfers geprüft haben, bevor die Verantwortlichen aus unterschiedlichen Gründen von mehreren Personalien Abstand nahmen.

Den Zuschlag erhielt letztlich Bruno Guimaraes. Arsenal verpflichtete den Brasilianer von Newcastle United und entschied sich damit gegen die übrigen Kandidaten auf der Shortlist. Andersons Marktwert und die finanziellen Rahmenbedingungen machten einen Transfer ohnehin zu einem ambitionierten Vorhaben.

Nottingham Forest soll für den Mittelfeldspieler mehr als 100 Millionen Pfund verlangt haben. Im Juli 2026 wechselte Anderson schliesslich für eine kolportierte Ablöse von rund 135 Millionen Euro zu Manchester City. Der 17-malige englische Nationalspieler hatte damit auch das Interesse weiterer europäischer Topklubs geweckt.

Unter anderem Manchester United, Real Madrid, der FC Chelsea und der FC Liverpool sollen sich mit seiner Situation beschäftigt haben. Anderson wird aktuell mit einem Marktwert von rund 110 Millionen Euro bewertet. Arsenal hatte ihn demnach zwar weit oben auf der Liste, entschied sich im letztlich für eine andere Lösung im Mittelfeld.

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