Basel lehnte offenbar Millionenangebote für Akpe Victory ab
Beim FC Basel lagen im Sommer offenbar konkrete Angebote für mindestens einen jungen Spieler vor. Verwaltungsratspräsident Andreas Herrmann bestätigte, dass Offerten im hohen einstelligen Millionenbereich eingegangen seien.
Für welchen Akteur die Angebote bestimmt waren, liess er allerdings offen. Auch ein Verkauf von Akpe Victory ist damit nicht bestätigt. Der 20-jährige Nigerianer wechselte erst im Juli 2026 zum FCB und unterschrieb einen Vertrag bis 2030. Dass Basel den Innenverteidiger kurz nach seiner Verpflichtung wieder abgeben könnte, war offenbar dennoch ein Thema.
Laut Herrmann habe sich auch David Degen klar gegen einen erneuten Verkauf direkt nach der Verpflichtung ausgesprochen. Victory war bereits mit mehreren europäischen Klubs in Verbindung gebracht worden. Unter anderem sollen sich die Glasgow Rangers und Benfica mit dem Verteidiger beschäftigt haben. Sein aktueller Marktwert wird von Transfermarkt auf rund zwei Millionen Euro taxiert.
Ob die genannten Millionenangebote tatsächlich für Victory bestimmt waren, bleibt damit offen. Fest steht nach Herrmanns Aussage jedoch, dass Basel lukrative Offerten erhalten hat und die Klubführung einen schnellen Weiterverkauf ihrer jungen Spieler nicht grundsätzlich anstrebt.












