Der FC Basel beschäftigt sich bei seiner Trainersuche offenbar auch mit der Personalie Dalibor Stevanovic. Der 41-jährige Slowene coacht derzeit in der Challenge League.

Bereits seit zwei Jahren trägt er als Cheftrainer die Verantwortung bei Stade Lausanne-Ouchy. Mit seiner Mannschaft trumpft er in dieser Saison gross auf: Mit 20 Punkten aus acht Spielen (sechs Siege, zwei Unentschieden) führt Lausanne-Ouchy die Tabelle der Challenge League souverän an. Stevanovic hat nun auch das Interesse der FCB-Verantwortlichen um David Degen geweckt, wie das slowenische Portal «Nogomania» berichtet. Ausserdem soll er in seiner Heimat bei NK Celje ein Thema sein.

Stevanovic kennt den Schweizer Fussball bestens. Zum Ende seiner Profilaufbahn lief er für Servette und auch für Stade Nyonnais auf. Die Trainerkarriere begann er dann bei Lausanne-Ouchy, wo er zunächst während vier Jahren Co-Trainer war, ehe er im Sommer 2024 die Hauptverantwortung übernahm. In diesem Jahr erreichte er mit seinem Team den Cupfinal und schaltete auf dem Weg dahin unter anderem den FC Winterthur, den FC Luzern und GC aus. Erst im Finale wurden die Romands von St. Gallen gestoppt (0:3).

Ob Stevanovic tatsächlich in das Anforderungsprofil passt, das der FCB bei der Trainersuche ausgearbeitet hat, ist jedoch nicht ganz klar. Mitunter hiess es, dass der neue Mann an der Seitenlinie bereits Erfahrungen auf höchster Ebene gesammelt haben soll. Dies ist bei Stevanovic zumindest in seiner Laufbahn als Trainer bislang trotz beachtlicher Resultate nicht der Fall.

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