Der FC Basel und die «bz basel» tragen einen Konflikt rund um die Berichterstattung um den Super League-Klub öffentlich aus.

Der FCB ist mit einigen Darstellungen der Zeitung und insbesondere einer Journalistin nicht zufrieden, woraufhin dieser fortan 1:1-Interviews mit den Exponenten des Vereins verwehrt wurden. Die Zeitung schreibt von einem Boykott und hält den Vorgang für ungeheuerlich und skandalös. Der FCB weist in einer Stellungnahme seinerseits darauf hin, dass der Journalistin der Zugang zu Spielen, Gespräche mit Spielern oder Verantwortlichen nach den Partien, Medienkonferenzen und der Kontakt zur FCB-Kommunikationsabteilung für diverse Alltagsauskünfte stets offen standen. Deshalb könne von keinem Boykott die Rede sein.

Der Klub gibt an, dass der Grund für die Massnahme, also die Verweigerung für 1:1-Interviews, «journalistische Verfehlungen und regelmässig unsachliche/unfaire Berichterstattung» seitens der Journalistin seien.

Auch eine BZ/FCB-Aussprache, an der auch die Chefredaktion von CH Media teilnahm, habe die Situation nicht nachhaltig verbessert. Die Zeitung habe dem Verein am Mittwochabend dann ein Ultimatum bis am Donnerstagmorgen zur Aufhebung der Massnahme gestellt. Ansonsten würde die Angelegenheit öffentlich thematisiert.

Dies ist letztlich geschehen. Der FC Basel erklärt wenige Stunden später, dass er kein «öffentliches Ping-Pong» in dieser Angelegenheit wolle. Deshalb sei die Massnahme der eingeschränkten Dienstleistung nun doch wieder aufgehoben worden.

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