Lugano-Stürmer Kevin Behrens spricht über seine Skandale
Luganos Stürmer Kevin Behrens hat auf und auch abseits des Platzes bereits für einige Negativschlagzeilen gesorgt. Nun äussert sich der Deutsche dazu.
So richtig negativ geriet er zunächst in seiner deutschen Heimat während der Zeit beim VfL Wolfsburg in den Fokus. «So eine schwule Scheisse unterschreibe ich nicht», soll Behrens im September 2024 gesagt haben, als ihm ein Fan seines Klubs ein Trikot mit einer regenborgenfarbigen Rückennummer zur Unterschrift vorgelegt hatte.
Die Aktion wurde sofort medial aufgegriffen und publik. Fortan wurde der Stürmer in den Stadien von gegnerischen und auch eigenen Fans ausgepfiffen. Eine Zukunft in Wolfsburg und sogar in der Bundesliga hatte er nach der Saison nicht mehr.
Dadurch kam der Wechsel zum FC Lugano überhaupt erst zustande. Im Gespräch mit «blue Sport» sagt er zu seiner Aktion: «Eine dumme Aussage in einem internen Bereich, wo man – nicht nur ich, sondern auch andere – des Öfteren mal was sagt, das für die Öffentlichkeit nicht ganz so schön ist. Ich habe mich entschuldigt und wurde dafür gebüsst.» Dass er dies nicht mehr loswerde, damit müsse er leben. Inzwischen habe er dies auch gelernt.
Auch in Lugano sorgte Behrens für einen Eklat, als er im Wintertrainingslager der vergangenen Saison Teamkollege Georgios Koutsias (22) in einem Testspiel umgeschubst und wüst beschimpft hatte. Auch dies bereut Behrens heute: «Das zieht sich leider ein bisschen durch mein Leben. Auch das darf mir natürlich unter keinen Umständen passieren. Da kamen gewisse Emotionen hoch und ich hatte mich nicht unter Kontrolle. Was soll ich jetzt noch dazu sagen? Eine Scheiss-Situation wars, für mich und den Verein.»
Längst fokussiert sich Behrens wieder auf die Aufgaben auf dem Platz. Nach einer längeren Verletzungspause kann der 35-Jährige nach der Länderspielpause nun wieder angreifen. In dieser Spielzeit sind ihm vor seiner Blessur bereits acht Treffer geglückt.












