Ex-Luzern-Goalie Loretz bleibt in Hannover nach Trainerwechsel aussen vor
Auch nach dem Trainerwechsel in Hannover hat sich für den früheren Luzerner Goalie Pascal Loretz vorerst nichts geändert.
Der 23-jährige Keeper, der im Sommer mit dem klaren Anspruch, als Nummer 1 aufzulaufen, zum deutschen Zweitligisten wechselte, kommt nach wie vor nicht an Konkurrent Leo Weinkauf vorbei. Der 30-jährige Deutsche erhält vorerst auch unter dem neuen Trainer Sandro Wagner den Vorzug. Dessen Debüt missglückte beim 0:3 gegen Magdeburg gehörig. Der «Bild» sagte Wagner vor dem ersten Spiel über die Goaliesituation: «Pascal wurde geholt und ist ein toller Torhüter. Er hat echt Qualität und hat mir die zweieinhalb Wochen richtig gefallen. Leo war über sehr viele Jahre hinweg die Nummer 2, wurde dann schon verabschiedet und hat es dann geschafft, ins Tor zu kommen. Er hat es richtig gut gemacht.» Bis Jahresende will Wagner die aktuelle Hierarchie in der Meisterschaft beibehalten. Loretz erhält lediglich im DFB-Pokal seine Einsatzchance: «Im Pokal spielt Pascal, weil er ein sehr guter Torwart ist. Wir vertrauen ihm, auch in diesen Spielen eine gute Rolle zu übernehmen. Deswegen kann er nicht in ein Loch fallen, weil er wichtige Spiele vor der Brust hat.»
Der frühere Luzern-Goalie stand lediglich zum Ligaauftakt gegen Energie Cottbus zwischen den Pfosten. Dort leistete er sich bei der 1:3-Niederlage allerdings einen gravierenden Patzer. Fortan erhielt Weinkauf, der im Sommer zwischenzeitlich schon verabschiedet worden war, das Vertrauen. Dabei bleibt es vorerst auch.












