Flügelspieler Samuel Krasniqi (21) ist bei den Grasshoppers in der Offensive tonangebend. Der 21-Jährige kommt in dieser Saison in 13 Partien bereits auf neun Skorerpunkte. Wie lange er noch für GC aufläuft, ist unklar. Ein klares Ziel hat er vor Augen.

Im Gespräch mit «Blick» verrät Krasniqi nämlich, in welche Topliga er wechseln möchte und nennt auch gleich den Grund: «Spanien! Ich glaube, dass sie zu meinem Spielstil am besten passt.» Sein absoluter Lieblingsverein ist der FC Barcelona. Und sein Lieblingsspieler daher wenig überraschend Lionel Messi.

Ausgebildet wurde der Schweizer U21-Nationalspieler einst beim FC Aarau. Quasi erst über den zweiten Bildungsweg ist ihm der Durchbruch im Profifussball beziehungsweise in der Super League gelungen. Über seine Zeit in Aarau gibt er sich selbstkritisch: «Es lag nicht nur an ihnen, sondern auch an mir. Der physische Aspekt hat mir damals noch gefehlt und ich war noch nicht bereit. Ich hatte dann das Gefühl, dass ich etwas Neues machen musste, um mich weiterzuentwickeln.»

2024 wechselte er zunächst in die U21 der Hoppers und wurde nach einem Jahr fix in die Profimannschaft integriert. Dass er im vergangenen Mai ausgerechnet gegen Ex-Klub Aarau die Barrage gewinnen und den Ligaerhalt mit GC sichern konnte, war für ihn sehr befriedigend: «Das Barrage-Rückspiel gegen Aarau ist mein bisheriges Karriere-Highlight. Es war ein spezielles Spiel für meine Familie und mich.»

Offen lässt Krasniqi derzeit, für welche A-Nationalmannschaft er dereinst auflaufen wird, sofern er verschiedene Angebote vorliegen hat. Spieleberechtigt wäre er für die Schweiz, für den Kosovo und für Albanien: «Die Nationalmannschaft ist eine sehr persönliche Entscheidung für mich. Ich bin noch nicht so weit, dass ich sagen kann, ich habe mich für ein Land entschieden. Ich lasse meine Zukunft noch offen.»

Vorerst fokussiert er sich auf GC, wo sein Vertrag bis 2028 läuft. Er ist noch mitten in der Entwicklung und sieht bei sich noch viel Verbesserungspotenzial – vor allem im Abschluss beziehungsweise in der Effizienz: «Es ist mein Defizit. Ich ärgere mich manchmal selbst darüber. Aber ich glaube, das gehört zu meiner Entwicklung dazu. Ich weiss, dass ich noch kein kompletter Flügelspieler bin. Aber daran arbeite ich hart.»

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