Verband gibt zu: Rot gegen YB-Fernandes war ein Fehler
Es war eine Entscheidung, die einhellig für Kopfschütteln sorgte: Der Platzverweis gegen YB-Profi Edimilson Fernandes nach VAR-Überprüfung war ein Fehler – wie der Verband am Tag nach der Partie einräumt.
Schiedsrichter Lukas Fähndrich hatte sich die Intervention von Fernandes gegen Lukas Görtler auf Geheiss von Video-Ref Fedayi San noch einmal angesehen. Dies wäre nicht nötig gewesen, wie das Ressort Spitzenschiedsrichter des Schweizerischen Fussballverband in seinem Gefäss «Ref’s Insights» festhält.
Da heisst es im Wortlaut: «Der YB-Spieler mit der Nummer 6 geht in den Zweikampf. Er spielt zwar den Ball, trifft den St. Galler Spieler mit der Nummer 16 jedoch anschliessend mit dem nachziehenden Bein (‘trailing leg’). Dieser Kontakt führt dazu, dass der Fuss des gefoulten Spielers kurz eingeklemmt wird und der Knöchel abknickt, wie dies auch das Standbild erkennen lässt. Im Gesamtkontext ist die Intensität nicht ausreichend für eine VAR-Intervention aufgrund eines ‘serious foul play’ (Foulspiel mit übertriebener Härte), sprich ist dieser rücksichtslose Kontakt kein ausschlusswürdiges Vergehen. Der korrekte Entscheid wären ein direkter Freistoss und eine Gelbe Karte gewesen».
Update: Die Swiss Football League hat entschieden, Fernandes mit zwei Spielsperren zu belegen.












