Die erste und bisher auch einzige Cheftrainerin im deutschen Profifussball verliert ihren Job: Drittligist Ingolstadt trennt sich von Sabrina Wittmann.

Die 35-Jährige hatte den Cheftrainerinnenposten seit Sommer 2024 inne. Nach der 0:3-Niederlage gegen Viktoria Köln vor der Länderspielpause und damit der dritten Niederlage in den letzten vier Spielen muss sie nun gehen. «Dieser Schritt folgt einer intensiven Betrachtung der saisonübergreifenden sportlichen Entwicklung und der Ergebnisse im bisherigen Saisonverlauf der 3. Liga. Vor diesem Hintergrund erachten wir eine Neuausrichtung für erforderlich, um zum jetzigen Zeitpunkt neue Impulse für die weiteren Aufgaben setzen zu können. Auf menschlicher und persönlicher Ebene ist uns dieser Entschluss sehr schwergefallen», kommentiert Ingolstadts Sportchef Harald Gärtner die Entlassung von Wittmann.

Die Betroffene selbst sagt: «Ich hätte sehr gerne weitergemacht und den Weg mit einer Mannschaft voller aussergewöhnlicher Charaktere fortgesetzt. Leider ist das Vertrauen hierfür nicht mehr da und der Verein hat sich für eine andere Lösung entschieden. Ingolstadt war für mich mehr als irgendein Verein. Hier war ich zu Hause. Hier bin ich fussballerisch gross geworden und habe unheimlich viele besondere Erinnerungen machen dürfen. Der Verein mit all seinen Leuten und Mitarbeitern ist mir mehr als ans Herz gewachsen. Ich wünsche dem Klub alles erdenklich Gute für die Zukunft.»

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