ManUtd-Coach Michael Carrick gibt sich sehr kämpferisch
Manchester Uniteds Trainer Michael Carrick will die Kehrtwende bei Manchester United nach einem schwachen Saisonstart unbedingt schaffen. Wehleidig zeigt er sich dabei nicht.
Der 45-Jährige wurde von manch einem Journalisten auf der Insel spätestens nach der 0:3-Pleite gegen Bournemouth am vergangenen Sonntag von den Red Devils weggeschrieben. Noch ist er aber im Amt und wird auch beim Auswärtsspiel seiner Mannschaft bei Chelsea am Samstagmittag an der Seitenlinie stehen. Am Donnerstag hat sich Carrick zur aktuellen Situation geäussert.
Die Frage, ob er überrascht sei, überhaupt noch im Amt zu sein, beantwortete der Ex-Profi klipp und klar: «Nein, ich bin hier, um meine Arbeit zu erledigen. Ich bin hier, um das Beste für die Mannschaft zu erreichen, und ich setze alles daran, uns weiterzuentwickeln und die Dinge zu verbessern.» Den Job und seine Aufgaben kenne er ganz genau: «Ich weiss, was damit einhergeht.» Zusicherungen brauche er keine: «Ich verstehe die Situation voll und ganz.»
In dieser Woche habe er sehr viele Gespräche mit Spielern geführt. Alle wollen den Karren gemeinsam aus dem Dreck ziehen: «Es schmerzt uns, dass wir nicht genügend Spiele gewonnen haben. Aber es ist eine gewisse Intensität spürbar – eine gewisse Schärfe, Enttäuschung und der unbedingte Wille, es besser zu machen.»
Mit Captain Bruno Fernandes, den er gegen Bournemouth erstmals seit langem auf die Ersatzbank setzte, gibt es keinerlei Probleme, betonte Carrick. Auch mit diesem hatte ein Gespräch stattgefunden. Der Portugiese sei weiterhin ein integraler Bestandteil der Mannschaft: «Er ist derjenige, der die Mannschaft schon in so vielen Spielen und über so viele Jahre hinweg hervorragend geführt hat – und das wird er auch weiterhin tun. Bruno ist in jeder Hinsicht für diesen Fussballverein engagiert; da gibt es absolut keine Probleme.»












