Mauro Lustrinelli hat als Trainer von Union Berlin am vergangenen Wochenende beim 1:0 gegen Aufsteiger Elversberg seinen ersten Bundesligasieg einfahren können. Obwohl sein Start bei den Köpenickern eher «kompliziert» ist, muss er vorerst nicht um seinen Job bangen.

Der 50-jährige Tessiner erhält von der Klubleitung jedenfalls die volle Rückendeckung. Präsident Dirk Zingler sagte bei seinem Auftritt im Rot-Weissen Salon im Altstadttheater in einem Gespräch: «Wir führen nach dem vierten Spieltag keine Personaldiskussionen. Wir haben ihn ja verpflichtet mit dem Wunsch und mit der Aufgabe, unseren Fussball etwas zu verändern. Das macht er jetzt.» Selbst eine Niederlage gegen Elversberg hätte demnach nichts geändert.

Dass der Start für Lustrinelli schwierig wird, wurde bereits einkalkuliert: «Wir wussten auch, dass das erste Auswärtsspiel in Leverkusen und das zweite in München Spiele sein werden, in denen wir mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht punkten. Zum Start hatten wir Frankfurt, dann kam ein selbstbewusster Aufsteiger mit einem tollen Trainer. Das Spiel gegen Schalke hätte auch 2:2 ausgehen können. Uns war bewusst, dass das holprig wird», so Zingler weiter.

Es gehe darum, dass die Mannschaft die Idee von Lustrinelli umsetzen kann: «Wir müssen sehen, wie die spielenden Jungs das annehmen. Glauben die selbst daran, dass sie den Fußball, den wir jetzt spielen wollen, spielen können? Gegen Elversberg haben wir alle ein bisschen gesehen, was der Trainer vorhat.»

Lustrinelli wechselte auf diese Saison hin als Thuner Meistertrainer zu Union, wo er einen Vertrag bis 2028 unterschrieb.

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