Der FC Basel wollte im Sommer Luzerns Jungstar Ardon Jashari unbedingt an Land ziehen. Mit dem Spieler war man sich einig, der FCL legte jedoch sein Veto ein. Inzwischen hat FCB-Präsident David Degen die Personalie aufgegeben.

Dies gibt der Basler Klubboss im Podcast «Anderi Liga» offen zu. «Im Hintergrund läuft nichts mehr. Ich habe aufgegeben. Sie wollen ihn nicht geben.» Von Jashari ist Degen sowohl als Mensch wie auch Fussballspieler weiterhin voll überzeugt. «Er ist ein Charakter, einer, der Mentalität hat. Einer, der Mut hat, der vorwärts marschiert und fussballerisch top ist. Da gibt es keine Diskussion.» Nur zu gerne hätte Degen die neue Saison mit Jashari als Leader im Mittelfeld in Angriff genommen: «Er wäre für uns vom ersten Tag an eine Säule gewesen.»

Inzwischen ist für Jashari nicht zuletzt aufgrund der Haltung des FC Luzern nur noch ein Wechsel ins Ausland eine Option. Interessenten gibt es bereits zuhauf. Unter anderem wurden zuletzt der SC Freiburg, West Ham, Villarreal und Bologna genannt. Auch ein Januar-Transfer ist nicht ausgeschlossen.

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