Der «Blick» hatte am Montag berichtet, dass Thuns Trainer Gian-Luca Privitelli seinen beiden Anführern Marco Bürki und Jan Bamert wegen Undiszipliniertheiten auf dem Platz die Captainbinde vorerst entzogen hat. Nun bezieht Klubpräsident Andres Gerber Stellung.

Demnach habe sich an der Hierarchie nichts geändert. Bürki ist noch immer Captain der Mannschaft, Bamert sein Stellvertreter. Dass die Binde in einzelnen Spielen in andere Hände gehen könnte, scheint dennoch nicht ausgeschlossen. Gerber sagt dazu: «Bewähren müssen wir uns alle immer wieder aufs Neue; das ist nichts Ungewöhnliches. Ein grosses Thema ist diese Episode einzig deswegen, weil gewisse Informationen nach aussen gedrungen sind.»

Angeblich hat Privitelli die beiden Rotsünder vor der Mannschaft deutlich kritisiert. Ihre Rollen dürfen sie aber offensichtlich dennoch behalten.

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