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Alles anders News

6 Gründe, weshalb die WM in Katar lange in Erinnerung bleiben wird

Alles ist ein bisschen anders, denn diesmal findet die Weltmeisterschaft der Fussball-Herren im Winter statt. Eigentlich wären es die Monate Juni und Juli, die im Zeichen des beliebtesten Sports der Welt gestanden hätten, doch in Katar ist es einfach zu warm.

Die lange Wartezeit lässt sich allerdings ganz gut überbrücken, denn der Sommer ist die Jahreszeit der Aktivitäten. Auch auf Sportwetten muss währenddessen nicht ganz verzichtet werden, andere Sportarten und Wettmöglichkeiten sind auch im Sommer vorhanden. In den letzten Jahren haben sich zum Beispiel UFC Wetten immer weiter etabliert, sie sind beliebt geworden, denn MMA ist eine interessante Kampfeskunst, die Potenzial hat, die Wartezeit bis zur WM zu überbrücken.

Aber dann soll es bitte endlich losgehen! Fassen wir jetzt schon einmal die Gründe zusammen, warum uns diese WM noch lange im Gedächtnis bleiben wird.

1. Mit Guetzli und Glühwein auf dem Sofa sitzen

Morgens noch schnell ein paar Grittibänzen backen und dann mit der Familie das Sofa stürmen, um auf den nächsten Sieg unserer Nati zu hoffen, das gab es noch nie! Bislang gehörte das Sommerfeeling immer untrennbar zur WM dazu und diesmal fallen draussen die Flocken, die Skilifte sind im Dauerbetrieb und wir kuscheln uns in die Decke und drücken unserem Team natürlich die Daumen.

Was anfangs ungewöhnlich klingt, wird den Fans noch lange in der Erinnerung bleiben. Die beschauliche Weihnachtszeit, die sonst aus Bummeln über den Adventsmarkt und Geschenke einpacken besteht, wird vom Torjubel durchzogen. Am Abend hören wir nicht nur die Engelein singen, sondern die Fans schreien und jubilieren, wenn die heiss ersehnten Tore gefallen sind.

2. Die längste Winterpause überhaupt

Durch die Fussball-WM im Winter gibt es diesmal eine ganz besonders lange Winterpause in der Super League. Zwischen dem 3. November und dem 21. Januar wird nicht gespielt, stattdessen liegen alle Augen in Katar und die Daumen sind fest für unsere Nati gedrückt. In anderen Ländern sieht es nicht anders aus, auch die deutsche Bundesliga pausiert so lange wie nie zuvor.

Ob das Auswirkungen auf die Leistungen in der kommenden Saison haben wird? Darüber sind sich Experten uneinig. Zahlreiche Spieler werden durch die WM ohnehin ihr tägliches (oder fast tägliches) Training bekommen. Bleibt nur zu hoffen, dass wir lange im Turnier bleiben werden.

3. Die Schweiz holt (hoffentlich) den WM-Titel

Unsere zehn WM-Teilnahmen haben bislang kein gutes fussballerisches Licht auf unser Land geworfen. Es zeigt sich eben immer wieder, dass wir die Nation des Wintersports sind. Aber diesmal könnte und sollte doch alles einmal ein wenig anders laufen. Nein, unsere Nati gehört nicht zu den Favoriten – diese Plätze machen Platzhirsche wie Frankreich, Brasilien, Deutschland, Portugal und Argentinien untereinander aus. Aber es gibt sie doch immer wieder, die Underdogs, mit denen niemand gerechnet hätte und eigentlich hat unsere Nati doch das Potenzial, einmal das Feld von hinten aufzuräumen.

Leicht wird es natürlich nicht, immerhin treffen wir schon im zweiten Gruppenspiel ausgerechnet auf Brasilien. Hier zu gewinnen wäre schon eine Sensation und zumindest ein kleiner Etappensieg auf dem Weg zum Wunder! Jeder erinnert sich heute noch an das deutsche Wunder von Bern. Vielleicht gelingt es unseren Jungs dieses Jahr, das Wunder von Katar zu schreiben? Hoffnung ist etwas Schönes, also behalten wir sie!

4. Eine WM ohne Italien – ist das überhaupt eine WM?

Im Fussball gibt es immer wieder Gerüchte, doch das hier ist eindeutig keins. Die WM in Katar wird ohne Italien stattfinden. Für die Deutschen scheint das ein Glücksmoment zu sein, denn legendär sind die Spiele zwischen der deutschen Mannschaft und der Squadra Azzurra. Ein kleines bedauerliches Wunder ist es tatsächlich, dass die Italiener es nicht geschafft haben, sich zu qualifizieren. Ausgerechnet gegen Nordmazedonien unterlag das hochkarätige Team mit einem 0 zu 1 Verlust

Als amtierender Europameister eine Schande, die sich selbst die Trainerriege nicht erklären kann. Und für die Gegner? Schock und Freude zugleich. Italien gilt bei vielen Teams als echter Angstgegner, ist aber auch bekannt für den brillanten Fussball. Und hier ist es äusserst bedauerlich, dass die Fans darauf verzichten müssen.

5. Eine WM ohne Autokorsos, oder?

Hohe Spritpreise und eiskalte Temperaturen – wird das wirklich die erste WM ohne die typischen Autokorsos und Strassenpartys nach einem gewonnenen Turnier? Es sieht danach aus, denn während wir im Sommer beim Torjubel einfach auf die Strasse rennen, bräuchten wir im Winter zunächst einmal Mütze, Schal und Handschuhe. Oder ist der Freudentaumel bei einem gewonnenen Spiel so gross, dass wir die Kälte gar nicht mehr bemerken?

Ein stückweit werden Weltmeisterschaften immer auch von genau diesen Partys mitbestimmt und es wäre schade, darauf verzichten zu müssen. Lassen wir uns überraschen, ob unsere Gastronomen sich besondere Möglichkeiten einfallen lassen, sodass wir eben doch mit anderen Fans zusammen schauen können.

6.  Die letzte WM mit 32 Teams

Es wurde lange darüber diskutiert, ob die WM in Katar nicht eigentlich wie geschaffen dafür wäre, nun auf 48 Teams aufzustocken. Die FIFA bestätigte im Mai 2019, dass die Änderung erst für die nächste WM gültig sein solle. Damit ist das Turnier in Katar das letzte, bei dem 32 Teams um den Sieg kämpfen. Grund dafür ist sicherlich auch, dass nur acht verschiedene Stadien im kleinen Wüstenstaat zur Verfügung stehen.

Lange Zeit wurde in Katar gearbeitet, es gab viel Kritik bezüglich Einhaltung der Menschenrechte, und jetzt sind sie fertig, die acht Stadien, in denen die Weltmeisterschaft ausgetragen werden soll. Es bleibt spannend, wer sechs Tage vor Heiligabend bei 40 Grad Aussentemperatur (in Katar) als jubelnder Sieger vom Platz gehen wird.

Fazit: Eine WM wie keine andere zuvor

Es gibt vieles, was bei dieser WM anders ist als alles, was wir bislang erlebt haben. Ob es wirklich besser wird als die bisherigen Turniere? Das kann erst beurteilt werden, wenn das Turnier gelaufen ist. Kritik an Katar als Gastgeberland gab und gibt es, doch für die Fussballer geht es jetzt darum, sich bestmöglich auf ihren Einsatz vorzubereiten. Und auch wenn die Sommersonne derzeit noch vom Himmel brennt, gehen die Monate bis zum Wintereinbruch bekanntlich so schnell rum, dass wir die Vorfreude schon förmlich spüren können. Katar wir kommen und hoffentlich gehen wir mit unserem ersten Titel!

  psc       27 Juli, 2022 14:58
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