Kevin Schade hat unter Jürgen Klopp wieder Chancen in der deutschen Nationalmannschaft erhalten, nachdem er zuvor von dessen Vorgängern Julian Nagelsmann und Hansi Flick nur sporadisch berücksichtigt wurde und beispielsweise die EM 2024 und auch die WM in diesem Jahr verpasst hatte. Der Brentford-Legionär hat unter Klopp sofort Unterschiede bemerkt.

Schade berichtet bei «RTL/Sky Sport», dass er unter dem neuen Bundestrainer sofort ein grösseres Interesse bemerkt hat. «Beim ersten Anruf haben wir knapp eine halbe Stunde gequatscht, nicht mal so viel über Fußball. Aber man hat gemerkt, dass er sich mit einem befasst und uns wirklich kennenlernen will», blickt er auf sein Aufgebot für die September-Spiele zurück. Schade stand sowohl gegen die Niederlande (1:1) als auch gegen Griecheland (0:1) jeweils in der Startelf.

Laut dem 24-Jährigen war im Vergleich zu den Zusammenzügen mit Nagelsmann und Flick zuvor sofort eine andere Atmosphäre spürbar: «Generell ist die Euphorie anders und man spürt auf jeden Fall schon, dass er da einen Umbruch macht und er viel über Mentalität kommt.»

Der Flügelstürmer hat in dieser Premier League-Saison drei Treffer markiert. Er hofft nun auch für die kommenden Nations League-Spiele nominiert zu werden. Klopp wird sein Aufgebot am Donnerstag bekanntgeben. Diesmal wird er nur einen und nicht zwei unterschiedliche Kader einberufen, weshalb zahlreiche Spieler erst einmal über die Klinge springen müssen.

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