Noah Okafor hat am Donnerstag seinen vorläufigen Rücktritt aus der Schweizer Nati erklärt und dabei scharfe Kritik an Nati-Coach Murat Yakin geübt. Dieser reagierte bislang nicht. Auch der Verband gibt sich betont zurückhaltend.

Öl ins Feuer giessen will man beim SFV offenbar auf keinen Fall. Gegenüber «Nau.ch» schreibt der SFV in der Personalie Okafor lediglich: «Noah hat uns heute persönlich informiert, dass er vorläufig nicht mehr für die Nati spielen wird. Wir respektieren seinen Entscheid und wünschen ihm viel Glück und Erfolg bei seinem Verein.»

Ob noch ein längeres Statement folgt, bleibt abzuwarten. Nati-Coach Murat Yakin wird spätestens im Rahmen der anstehenden Länderspielpause zur Sachlage befragt. Okafor schrieb davon, dass ihm «gegenseitiger Respekt und Vertrauen» gefehlt hätten. Das sind happige Vorwürfe, die kaum so im Raum stehen gelassen werden können. Nach Angaben des «Blick» wollte Yakin den Leeds-Stürmer aber offenbar ohnehin nicht mehr aufbieten. Es ist von «Attacken aus Okafors engstem Kreis gegen den SFV und Murat Yakin» die Rede. Die Personalie wird auch in den kommenden Tagen und Wochen noch zu reden geben.

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