Ein möglicher Wechsel von Antonio Nusa zur AS Rom rückt offenbar in weite Ferne. Der norwegische Offensivspieler zählte zuletzt zu den von Trainer Gian Piero Gasperini besonders geschätzten Spielern.

Grund für die schwindenden Chancen ist laut «Tuttomercato» die unverändert hohe Forderung von RB Leipzig, das rund 60 Millionen Euro für Nusa aufruft – ein Betrag, den Rom als zu hoch einstuft. Bei den Gehaltsvorstellungen wolle sich der Klub zudem an einer Obergrenze von etwa 4 Millionen Euro netto orientieren, von der nur in Ausnahmefällen abgewichen werde.

Zuvor hatte es geheissen, Nusa selbst wäre bereit, ein Nettogehalt von rund 3 Millionen Euro pro Saison zu akzeptieren – ein Betrag, der mit Roms finanziellen Vorgaben vereinbar gewesen wäre. Als grösste Hürde galt jedoch schon damals Leipzig.

Der Klub sei nicht auf einen Verkauf angewiesen und könne sich daher eine harte Verhandlungsposition erlauben, zumal durch den Transfer von Yan Diomande zu Real Madrid bereits rund 140 Millionen Euro inklusive Boni in die Kassen gespült worden seien.

Auch «Tuttosport» bestätigt inzwischen ein deutlich nachlassendes Interesse, nachdem in den vergangenen Tagen in Wales Gespräche mit der Vereinsführung stattgefunden hatten. Nusa gilt damit für Rom als zunehmend unrealistisches Ziel.

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