Der FCZ holt Roberto Donadoni & Roberto Di Matteo an Bord
Der FC Zürich äussert sich am Freitag auf einer Pressekonferenz zur Umstrukturierung im Klub nach der Trennung von Sportchef Milos Malenovic und dem Amtsantritt von Claudio Cisullo. Mit an Bord sind neu auch der frühere italienische Nationaltrainer Roberto Donadoni und Ex-Chelsea-Coach Roberto Di Matteo.
Beide werden Teil des Beirats in der FCZ-Führung. Der langjähriger Unternehmer Cisullo hat diesbezüglich bereits ein erstes Mal seine Kontakte genutzt. «Das sind alles Persönlichkeiten mit sehr grossen Erfahrungen und Leistungsausweisen. Das war uns wichtig. Jeder bringt in ihrem Bereich die gesammelten Erfahrungen mit. Das Netzwerk dieser Leute ist für uns auch von Interesse, sowohl im In- wie auch im Ausland. Auch die sollen uns helfen, wo wir sie brauchen. Der Beirat hat keine operative Funktion. Sie werden dann aktiv, wenn wir sie zu einem spezifischen Thema konsultieren. Viermal im Jahr gibt es eine Beiratssitzung», hält Cisullo fest.
Donadoni ist aktuell Trainer des Serie B-Vereins Spezia Calcio. Di Matteo hat keine Trainerfunktion mehr. Operativ werden sie sich auch beim FCZ nicht engagieren. Sie sind als Berater tätig.
Für Präsident Ancillo Canepa gibt es vorerst eine Veränderung. Er ist neu auch CEO des Klubs. Dies allerdings nur temporär, wie er betont: «Ich werde die Aufgaben übergangsweise übernehmen, aber ist de facto das gleiche was Heliane und ich bisher im Präsidium machten. Wir suchen nun einen geeigneten Kandidaten und hoffen, in den nächsten zwei Monaten jemanden zu finden. Wir wollen jemanden, der pragmatisch ist. Wir wollen jemanden, der in einem KMU Erfahrungen hat.»
Zurück zu Cisullo: Dieser stellt noch einmal fest, welches seine primäre Aufgabe im Verein ist: «Sie beinhaltet die strategische Ausrichtung und die langfristige Entwicklung des Vereins, in der ich mich stark einbringen und zusammen mit Ancillo und Heliane weiterentwickeln werde.»
Die sportlichen Entscheidungen treffen andere Leute wie der neue Technische Direktor Alessandro Mangiarratti, wie Cisullo betont: «Ich werde nichts zu sagen haben und will es auch nicht. Ich weiss, was ich kann, aber auch, was ich nicht kann. Wir haben viele Spezialisten beim FCZ, die allerbestens einschätzen können, wer sportlich die richtigen Personen sind. Das Sportliche ist nichts für mich.»












