Yvon Mvogo hat gegen Island sein erstes Länderspiel für die Schweiz bestritten – und konnte regelrecht brillieren.

Vor allem in der Schlussphase wurde der 24-jährige Keeper von den Nordeuropäern mehrfach geprüft und konnte sich immer wieder auszeichnen. Auch dank Mvogo gewann die Schweiz letztlich 2:1 und hat den «Klassenerhalt» in der A-Gruppe der Nations League schon einmal gesichert.

Der starke Auftritt des früheren YB-Goalies, der sich jetzt bei RB Leipzig in einer sehr schwierigen Situation befindet, dürfte mittel- und langfristig von enormer Wichtigkeit sein. Gerade seine Klubbosse in der Bundesliga haben gesehen, dass Mvogo in Drucksituationen und auf höchstem Niveau bestehen kann. Eigentlich wechselte der junge Schweizer im Sommer 2017 mit der Absicht nach Leipzig, dort den Nummer 1-Posten zu übernehmen. Von diesem ist er aber noch immer weit entfernt: Der Ungare Peter Gulacsi ist gesetzt. Immerhin in der Europa League darf Mvogo in dieser Saison ran, was im Vergleich zur letzten Spielzeit mit gerade mal einem einzigen Pflichtspieleinsatz schon ein deutlicher Fortschritt ist.

Der Schweizer Goalie will aber mehr und auch in der Bundesliga zwischen den Pfosten stehen. Für weitere Bewährungschancen hat sich der Romand nun erst einmal aufgedrängt. Parallel zum Schweizer Spiel hütete Gulacsi übrigens beim spektakulären 3:3 zwischen Ungarn und Estland den Kasten seines Landes – und patzte dabei einmal schwer.

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