Der Schweizerische Fussballverband (SFV) bestätigt die Ankunft von Marinko Jurendic als neuer Chief Sports Officer.

Als solcher wird der 48-Jährige die Gesamtverantwortung für den Bereich Sport übernehmen. Dazu gehören die drei heutigen Direktionen Männer-Nationalteams, Frauenfussball und Fussballentwicklung. Jurendic wird direkt dem Zentralpräsidenten des SFV, Peter Knäbel, unterstellt sein.

Der SFV will mit der neuen Struktur dafür sorgen, dass sich der Schweizer Fussball nachhaltig weiterentwickelt. Zudem soll die Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Sportbereichen weiter gestärkt werden.

Jurendic war zwischen 2020 und 2023 als Geschäftsführer für die sportliche Entwicklung des FC Zürich zuständig. 2022 gewann er mit dem Klub die Schweizer Meisterschaft. 2023 wechselte er in die Bundesliga und war zwei Jahre lang als Sportdirektor beim FC Augsburg tätig.

«Mit Marinko Jurendic gewinnen wir exakt jene Persönlichkeit, die grosse Fachkompetenz mit hoher Glaubwürdigkeit sowie einen reichhaltigen Erfahrungsschatz für den Schweizer Fussball vereint. Er kennt den SFV und die Herausforderungen wie die nach der erfolgreichen WM gestiegenen Ansprüche des modernen Fussballs bestens», sagt SFV-Präsident Peter Knäbel zur Verpflichtung von Marinko Jurendic.

«Die Rückkehr zum SFV ist mir Ehre und Freude zugleich. Sie ist für mich hingegen keine Rückkehr in die Vergangenheit, sondern ein herausfordernder Schritt in die Zukunft. Die Position des CSO bietet die grosse Chance, die sportlichen Bereiche enger zusammenzuführen, zu verbinden und eine gemeinsame sportliche Ausrichtung über alle Stufen hinweg zu entwickeln. Unser Anspruch muss es sein, die besten Voraussetzungen für die Entwicklung unserer Talente und für den nachhaltigen Erfolg des Schweizer Fussballs zu schaffen. Das funktioniert, wie wir bei der WM gerade erleben durften, nur im Teamplay», sagt Jurendic zu seiner neuen Aufgabe.

Jurendic wird seine neue Funktion als Chief Sports Officer des SFV ab 17. August 2026 übernehmen. An einer Medienkonferenz wird er am 1. September in Muri bei Bern offiziell vorgestellt.

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