Spektakuläre Wende um Vladimir Petkovic: Der algerische Verband verzichtet auf eine Trennung von dem ehemaligen Nati-Trainer, weil er sich die Entlassung nicht leisten kann.

Vladimir Petkovic bleibt offenbar doch Trainer der algerischen Nationalmannschaft. Der zuständige Verband hat nach dem enttäuschenden WM-Abschneiden darüber nachgedacht, sich vorzeitig von Petkovic zu trennen. Nun aber die spektakuläre Wende.

Laut verschiedenen algerischen Medienberichten sieht sich Algerien bei einer vorzeitigen Petkovic-Trennung mit sehr hohen Kosten auseinandergesetzt. Im Falle einer Vertragsauflösung wäre also eine hohe Abfindung fällig. Das kann sich der Verband allerdings nicht leisten und belässt Petkovic vorzeitig im Amt.

Der 62-Jährige soll zuvor abgelehnt haben, seinen bis 2028 gültigen Vertrag in gegenseitigem Einvernehmen aufzulösen. Laut «Algerian Radio» hat sich Algerien auch mangels Alternativen dazu entschieden, mit Petkovic weiterzumachen, von ihm gleichzeitig aber gefordert, einen einen algerischen Co-Trainer zu installieren, um eine Verbindung zum lokalen Fussball herzustellen.

Algerien schaffte als einer der besten Gruppendritten gerade so den Einzug in die K.o.-Runde – und vermied so ein Spiel gegen den amtierenden Europameister Spanien. Gegen die Schweiz wurde dann aber trotzdem im Sechzehntelfinal mit 0:2 verloren.

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