Die italienische Nationalmannschaft schafft es zum dritten Mal in Serie nicht an die Fussball-WM. Bosnien, der 66. der Weltrangliste, schaltet die Squadra Azzurra im entscheidenden Playoff-Spiel im Penaltyschiessen aus und trifft an der Endrunde auf die Schweiz.

Entscheidenden Anteil am Erfolg der Bosnier hat mit Haris Tabakovic ein Stürmer, der auch über den Schweizer Pass verfügt. Er gleicht nach 79 Minuten zum 1:1 aus, nachdem Moise Kean die Gäste aus Italien in der 15. Minute in Front bringt und alles nach Plan des Favoriten zu laufen scheint. Eine spielentscheidende Situation ereignet sich jedoch kurz vor der Pause, als Italiens Abwehrchef Alessandro Bastoni wegen einer Notbremse vom Platz fliegt. Die Charakteristik des Spiels ändert sich von da an grundlegend. Bosnien übernimmt das Spieldiktat, Italien kommt nur noch zu sporadischen Gegenangriffen.

Letztlich muss das Penaltyschiessen entscheiden, in dem gleich drei italienischen Schützen die Nerven versagen. Die Bosnier verwandeln hingegen allesamt souverän. Wie schon bei den letzten beiden Turnieren fehlt Italien somit an der WM-Endrunde.

Auch Dänemark, der Kosovo und Polen schaffen es nicht. Neben Bosnien kommen als letzte Teams aus Europa auch Tschechien, die Türkei und Schweden.

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