Trainer-Knall bei Red Bull Salzburg
Red Bull Salzburg reagiert auf die mässige Hinrunde und trennt sich nach nur einem halben Jahr wieder von Cheftrainer Pepijn Lijnders.
Der 41-jährige Niederländer kam im Sommer nach sechs Jahren als Assistent von Jürgen Klopp beim FC Liverpool zu den Österreichern und verfügte eigentlich über einen Vertrag bis 2027. Jetzt muss Lijnders aber bereits gehen.
Stephan Reiter, CEO und Rouven Schröder, Geschäftsführer Sport, erklären in einem gemeinsamen Statement: «Wir haben bereits vor einiger Zeit mit unserer angekündigten Analyse einer leider nicht zufriedenstellenden Herbstsaison begonnen. Dabei konnte man deutlich erkennen, dass wir in viel zu vielen Spielen weit von unseren eigenen Ansprüchen und Zielen entfernt waren. So sind wir letztlich zur Überzeugung gelangt, dass unsere Mannschaft einen neuen Impuls unter neuer Führung benötigt, auch wenn wir bis zum Schluss noch auf einen Turnaround gehofft haben. Bei Pep möchten wir uns für seine Arbeit bedanken. Er hat viel Einsatz und Leidenschaft investiert und uns auch wichtige Impulse zur Weiterentwicklung gegeben. Nunmehr arbeiten wir sehr intensiv an der Trainersuche und werden, sobald in der Hinsicht eine Entscheidung gefallen ist, diese auch kundtun. Klar ist, dass wir den Trainingsstart am 3. Jänner 2025 bereits mit unserem neuen Coach beginnen wollen.»
Red Bull Salzburg belegt in der österreichischen Bundesliga nach 16 Spielen lediglich den fünften Platz. In der Champions League hat die Mannschaft nach sechs Spieltagen nur drei Punkte gesammelt und liegt auf dem 32. Platz.
OFFIZIELL: Der FC Red Bull Salzburg und Pepijn Lijnders beenden ihre Zusammenarbeit, der 41-jährige Niederländer wurde heute vom Dienst freigestellt. Danke für deinen Einsatz und alles Gute für die Zukunft, Pep!
— FC Red Bull Salzburg (@RedBullSalzburg) December 16, 2024












