Zidanes Job in Gefahr? Der Real-Coach äussert sich
Real Madrids Coach Zinédine Zidane steht vor dem Clasico vom Samstag unter Druck. Auf der Pressekonferenz vor dem Spiel äussert er sich zu den Diskussionen.
Manche spanische Medien berichten bereits von einem Schicksalsspiel für den Franzosen. Die Madrilenen sind nach einem schwachen Saisonfinale erneut schwach in die neue Spielzeit gestartet. Zidane kann mit den Diskussionen um eine Person offenbar umgehen. «Darüber wird eben geredet. Was ändert das? Nichts. Es war letzte Saison und während meiner ersten Amtszeit auch so. Ich will meine Arbeit machen und 100 Prozent geben», sagt er auf der PK.
Der 48-Jährige räumt ein, sich ständig zu hinterfragen. Er richtet den Blick aber auch nach vorne: «Ich war schon immer selbstkritisch, denn das ist der Motor für Verbesserungen. Wir alle wissen, dass wir Dinge verändern können. Nach einer Niederlage bekommt der Trainer den größten Teil der Kritik ab. Das ist normal. Ich lebe aber nicht in der Vergangenheit, mich interessiert die Gegenwart und das bevorstehende Spiel. Ich habe Lust, wieder erfolgreich zu sein.»
Die Rückendeckung des Klubs verspürt Zidane laute eigener Aussage zu jeder Zeit: «Ja, von allen. Ich habe hier mit den Spielern viel gewonnen, sie liessen mich viel gewinnen. Ich werde immer hinter ihnen stehen, denn sie sind diejenigen, die laufen und kämpfen. Ich spüre die Unterstützung, aber für uns geht es nun darum, das Blatt nach zwei schweren Spielen zu wenden. Wenn es etwas schlechter läuft, kommt der Charakter und die Qualität zum Vorschein. Das müssen wir jetzt zeigen.»












