Basels Klubpräsident David Degen rechnet im klubeigenen Podcast knallhart mit der aktuellen Mannschaft ab und beklagt sich über die Mentalität der Profis.

Der Gipfel aus seiner Sicht war die 0:3-Niederlage in St. Gallen. Da hat Degen sogar überlegt zur Pause in die Kabine zu gehen. «Ich als Präsident will keine Mannschaft sehen, die sich so aufgibt. Das darf einfach nicht passieren», so sein Urteil im Podcast «Achzädreyenünzig». Letztlich sei er froh, dass die Niederlage nicht noch höher ausfiel. Insgesamt war aber alles inakzeptabel. Manchmal hat Degen das Gefühl, dass Spieler Niederlagen einfach so akzeptieren. Er stellt sich die Frage, ob dies heutzutage die Mentalität der jungen Leute ist. Es fallen Stichworte wie Genügsamkeit oder Sättigung. Degen wird dies jedoch nie akzeptieren: «Dafür steht der FCB nicht.»

Der FCB-Boss kommt zum Schluss, dass in der Struktur der Mannschaft etwas nicht gut ist: «Wir sind nicht zu hundert Prozent ein Team.» Dabei nimmt er auch sich und Sportchef Daniel Stucki in die Pflicht: «Wir haben Fehler bei der Kaderplanung gemacht, die uns heute um die Ohren fliegen. Im Sommer müssen wir alles korrigieren.»

Degen kündigt bereits an, dass es im Sommer viele Wechsel geben wird: «Wir machen als Klub keine Kompromisse mehr.» Die Kaderplanung hat längst schon begonnen.

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