Noch vor wenigen Wochen sah alles nach dem ersten Meistertitel von Arsenal seit 22 Jahren. Sollten die Gunners am Sonntag beim Auswärtsspiel bei Manchester City jedoch verlieren, sieht alles wieder ganz anders aus. Mikel Arteta macht zurzeit nicht die beste Figur, wie Ex-Profi Emmanuel Petit findet.

Arteta war und ist vom Naturell her schon immer ein Coach, der viel «Action» an der Seitenlinie macht. Gestenreich und auch mit vielen und lauten verbalen Anweisungen coacht er seine Mannschaft sehr aktiv. Arsenal-Legende Emmanuel Petit gefällt das Auftreten des 44-jährigen Spaniers aber überhaupt nicht: Dieser wirke sehr nervös.

Petit sagt gegenüber englischen Reportern: «Ich mag das Temperament von Mikel Arteta nicht wirklich. Seine Körpersprache gefällt mir nicht. Ich habe dasselbe teilweise auch bei Unai Emery gesehen. Sie wirken sehr nervös und angespannt.»

Petit führt aus, dass der nächste Schritt für die Arsenal-Profis sehr schwierig ist – vor allem, wenn sie ihr Trainer nervös macht und dieser bislang noch keine grossen Titel gewonnen hat. Dieser erste grosse Titel sei immer der schwierigste: «Der erste Titel ist der wichtigste, denn wenn man die Tür öffnet, weiss man, dass man sie auch öffnen kann. Und Arteta hat als Spieler diese Tür nie geöffnet.» Deshalb sei es für die aktuellen Spieler auch sehr schwierig. Schliesslich haben auch diese in den vergangenen Jahren noch keine grossen Titel errungen.

Die Partie am Sonntag bei City ist sehr wichtig: Arsenal geht aufgrund der aktuellen Form als Aussenseiter in die Begegnung. Bereits ein Remis könnte sehr wertvoll sein.

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