Exklusiv: FCB-Wechsel von Anthony Racioppi nicht sehr wahrscheinlich
Der FC Basel sucht einen neuen Goalie, der künftig die Aufgaben von Marwin Hitz übernehmen soll. Ein Transfer von Anthony Racioppi ist Stand jetzt nicht sehr wahrscheinlich.
Die Entscheidung fiel bereits vor einigen Wochen. Im Wintertrainingslager in Marbella kam es zu einem Gespräch zwischen Marwin Hitz und Daniel Stucki über die gemeinsame Zukunft beim FC Basel.
Die bisherige Nummer 1 hat den FCB im Anschluss darüber informiert, den im Sommer auslaufenden Vertrag nicht verlängern zu wollen. Heisst: Am Rheinknie läuft die Suche nach einem neuen Torhüter, der künftig Hitz‘ Posten übernehmen soll.
In der jüngeren Vergangenheit wurden im Rahmen dessen bereits einige Kandidaten genannt, die für die vakante Stelle infrage kommen – unter anderem Anthony Racioppi. Laut «Blick» gab es bereits Kontakt mit seinem Beraterteam.
Aus diesen Gründen wechselt Anthony Racioppi wohl nicht zum FCB
Nach Informationen von 4-4-2.ch ist ein Racioppi-Wechsel zum FCB Stand jetzt nicht sehr wahrscheinlich. Für diese Annahme sind verschiedene Faktoren ausschlaggebend.
Racioppi hat sich erst im vergangenen Sommer für vier Jahre langfristig an Sion gebunden, um seine Karriere nach ständigem Auf und Ab zu stabilisieren. Das ist dem 27-Jährigen, der in der Super League zu den besten Torhütern gehört, eindrucksvoll gelungen.
Sion will seinen Leistungsträger verständlicherweise nicht an einen Ligakonkurrenten abgeben. Im Wallis haben sie viel vor, Racioppi soll in den kommenden Jahren eine feste Grösse werden.
Darüber hinaus ist nicht davon auszugehen, dass der FC Basel für einen Tormann aus der Super League eine Ablöse von mindestens zwei Millionen Franken zahlt. Das soll nämlich das Preisschild sein, mit dem Racioppi für den Fall ausgestattet wurde, dass sich ein Klub mit ernsthaftem Interesse meldet.
Klar, auf dem verrückten Transfermarkt kann bis zum Sommer noch einiges passieren. Die Racioppi-Spur wird vom FCB aktuell aber nicht intensiv verfolgt. Zumal mit dem ehemaligen Basler Goalie Jonas Omlin inzwischen die Wunschlösung gefunden worden sein soll.












