Lichtsteiner ist zufrieden mit seinem Shaqiri-Experiment
Es ist nicht so, dass Xherdan Shaqiri die Position des Flügelspielers nicht kennen würde. Im Gegenteil: In der Anfangsphase seiner Karriere und auch weit darüber hinaus war der rechte oder auch mal linke Flügel seine Stammposition. In zunehmendem Alter hat er diese Position jedoch nicht mehr bekleidet – bis am Donnerstagabend.
Da startete Shaqiri im Vergleich zur letzten Partie gegen Lausanne-Sport (2:1) wieder in der Startelf. Aber nicht wie gewohnt im Zentrum, sondern auf rechts. Trainer Stephan Lichtsteiner hatte diese neue alte Position mit Shaqiri abgesprochen. «Shaq kennt diese Position in- und auswendig», wird der FCB-Coach nach der Partie von «Blick» zitiert.
Das 34-jährige Kraftpaket hat allerdings deutlich weniger Einfluss auf das Spiel als üblich. Er zeigt nur wenige Aktionen, ehe er nach 45 Minuten wegen muskulären Problemen ausgewechselt werden muss. Lichtsteiner ist dennoch nicht unzufrieden. «Wir sind in den ersten 15 Minuten auf den Seiten gut durchgekommen», meint er und sagt angesprochen auf weitere Shaqiri-Einsätze auf dem Flügel: «Warum nicht? Er kann diese Position sehr gut spielen und hatte auch zwei, drei gute Aktionen.»
Der Basler Trainer stellt allerdings auch klar, dass sich Shaqiri im Zentrum wohler fühle: «Das ist ja inzwischen auch seine Stammposition. Wir werden von Spiel zu Spiel entscheiden.»
Der FCB-Captain habe auch immer ein Mitspracherecht, wenn es um die Aufstellung gehe.












