Chelsea befindet sich weiterhin im freien Fall: Die Mannschaft kriegt unter Trainer Liam Rosenior kein Bein mehr vor das andere. Gleich zwei Negativserien wurden eingestellt.

Die Londoner haben in der Premier League die fünfte Niederlage in Folge erlitten. Null Punkte aus fünf Partien in der Liga gab es für Chelsea seit 1993 nicht mehr. Die Mannschaft hat in diesen fünf Spielen auch keinen eigenen Treffer erzielt. Dies gab es sogar seit 1912, dem Jahr in dem die Titanic unterging, nicht mehr. In der Tabelle sind die Blues nach der 0:3-Pleite bei Brighton & Hove Albion auf den siebten Platz abgerutscht.

Die Position des neuen Trainers ist durch die schwachen Auftritte gefährdet. Chelsea droht den Europacup in der kommenden Spielzeit komplett zu verpassen, nachdem es eigentlich lange Zeit danach aussah, dass die Champions League-Plätze erreicht werden.

Das Fazit des Coaches nach der Partie in Brighton ist eindeutig: «Es war in jeder Hinsicht inakzeptabel, sowohl was das Spiel als auch unsere Einstellung betraf. Diese Leistung heute Abend ist nicht zu rechtfertigen. Ich denke, die Spieler müssen in den Spiegel schauen und hinterfragen, was sie beisteuern.» Rosenior hat im Januar gleich einen Vertrag über sechs Jahre unterzeichnet.

Auch abseits des Spielfelds gibt es immer wieder Negativmeldungen rund um den Klub. Da ist das wiederkehrende Thema der Finanzen oder die Tatsache, dass die Aufstellungen regelmässig vor der Partie in den Medien bzw. in der Öffentlichkeit landen.

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