Frankreich hat auf seiner Testspielreise in den USA die Partie gegen Kolumbien am Sonntag mit 3:1 ewonnen. Nationaltrainer Didier Deschamps beschwert sich im Anschluss heftig wegen Bayern-Stürmer Michael Olise.

Auslöser der Kritik ist nicht etwa die Leistung des 25-Jährigen, sondern der Umgang der kolumbianischen Spieler mit diesem. Deschamps nervt sich tierisch darüber, dass die Südamerikaner viel zu hart gegen den Angreifer einsteigen, wie er meint. Insbesondere ein Tackling brachte Deschamps mächtig auf die Palme, wie er nach der Partie gegenüber «TF1» erklärt: «Sie wissen genauso gut wie ich, dass südamerikanische Mannschaften so sind. In diesem Fall hilft es ein wenig, zu wissen, dass es keinen VAR gibt, besonders bei dieser letzten Aktion, dem letzten Tackling gegen Michael Olise.»

Zum Glück sei Olise bei der einen Szene hochgesprungen, «sonst hätte er nur noch ein Bein.» Deschamps hat grundsätzlich nicht gegen eine aggressive Spielweise, «aber das geht ein bisschen zu weit. Das wird nicht immer geahndet. Ich habe dem vierten Offiziellen gesagt: ‚Das ist kein American Football.‘ Es gibt keine Tacklings. Zum Glück gab es keine ernsthaften Folgen.»

Olise wurde in der Partie erst in der Schlussviertelstunde eingewechselt, stand dann aber wegen der Aktionen sofort im Mittelpunkt. Immerhin kann er die Rückreise nach München unverletzt antreten.

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