Der FC Bayern München bangt um Neuzugang Ismael Saibari. Der marokkanische Nationalspieler musste beim 3:0-Erfolg gegen Kanada im WM-Achtelfinale bereits in der 22. Minute verletzt ausgewechselt werden.

Nach einem Sprint griff sich der 25-Jährige mehrfach an den rechten hinteren Oberschenkel, ging schliesslich zu Boden und musste das Feld vorzeitig verlassen. Nach der Partie gab Marokkos Nationaltrainer Mohamed Ouahbi ein erstes Update. Demnach verspürte Saibari Schmerzen im Oberschenkel. Man habe bei der Auswechslung bewusst kein Risiko eingehen wollen.

„Es ist wichtig, Spieler einzusetzen, die bei 100 Prozent sind, gerade in diesen Spielen, in denen es um alles geht“, erklärte Ouahbi. Wie schwer die Muskelverletzung tatsächlich ist, sollen nun weitere Untersuchungen zeigen. Die Nachricht dürfte auch beim FC Bayern mit Sorge aufgenommen worden sein. Erst vor wenigen Tagen hatten die Münchner den Offensivspieler bis 2031 verpflichtet und dafür rund 55 Millionen Euro an die PSV Eindhoven überwiesen.

Saibari gehörte mit drei Toren und dem verwandelten entscheidenden Elfmeter im Sechzehntelfinale zu den auffälligsten Spielern der bisherigen Weltmeisterschaft. Entsprechend schlimm wäre ein längerer Ausfall für den deutschen Rekordmeister. Sportvorstand Max Eberl hatte den 25-Jährigen bei seiner Vorstellung noch als „einen der spannendsten Offensivspieler dieser WM“ bezeichnet. Nun bleibt abzuwarten, ob sich diese Einschätzung schon bald auch im Bayern-Trikot bestätigen kann oder zunächst eine Verletzungspause dazwischenkommt.

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