Der Schweizer Trainer Urs Fischer hat Bundesligist Mainz 05 eindrucksvoll wieder auf Kurs gebracht. Die Zahlen sind extrem eindrücklich.

Der 60-jährige Zürcher hat die Mainzer im Dezember des vergangenen Jahres auf dem letzten Tabellenplatz übernommen. Ganze sechs Zähler wiesen die 05er damals aus 13 Spieltagen auf. Bereits im ersten Ligaspiel unter Führung von Urs Fischer zeigte sich in welche Richtung es gehen würde: Der Tabellenletzte erkämpfte sich beim FC Bayern nämlich ein überraschendes 2:2-Remis. Danach ging es fast nur aufwärts. Zur Länderspielpause liegt die Mannschaft nach dem 2:1-Sieg gegen Eintracht Frankfurt auf dem 11. Platz. Der Vorsprung auf den Relegationsplatz beträgt bereits sechs Zähler. Akute Abstiegsgefahr ist somit bereits nicht mehr vorhanden.

Ausserdem hat die Mannschaft in der Conference League in der vergangenen Woche das Viertelfinale erreicht. Statistisch sind die Werte unter Fischer überragend. Auch der Expected Goals-Wert stieg deutlich – genauso wie die erwarteten Gegentore sanken. Nach dem Sieg gegen Frankfurt, der auf den Stress im Europacup folgte, sagte der Schweizer Coach: «Das spricht für den Charakter der Jungs, weil wir wussten, dass wir heute leiden müssen.»

Einmal mehr hat es Fischer zunächst vor allem wieder geschafft, seinem Team defensive Stabilität zu verleihen. Insgesamt sind in 18 Partien acht Sieg und acht Remis bei nur zwei Niederlagen resultiert.

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