Erst Anfang des Jahres hat Sebastian Kehl seinen Vertrag bei Borussia Dortmund verlängert. Dennoch könnte im Sommer Schluss für ihn sein.

Bereits vor der Vertragsverlängerung Anfang des Jahres stand Sebastian Kehl öffentlich mehrfach in der Kritik. Durch die weiter andauernde Krise ist es um seine Person nicht ruhiger geworden – im Gegenteil. «Sky» berichtet nun, dass die Zukunft des Sportdirektors trotz Vertrag bis 2027 akut gefährdet ist. Insbesondere wenn der BVB die Qualifikation für das internationale Geschäft verpasst, muss der Sportchef demnach wohl seinen Posten räumen.

Ein Aus von Kehl hätte wohl zudem Folgen für Sport-Geschäftsführer Lars Ricken, der erst im vergangenen Sommer als Nachfolger von Hans-Joachim Watzke eingestellt wurde. Der BVB-Boss muss nun bis zum Saisonende unter Beweis stellen, dass er für den verantwortungsvollen Job geeignet ist. In erster Linie muss er dabei auf die Mithilfe der BVB-Spieler hoffen.

Um zumindest etwas Ruhe reinzubekommen, muss am Mittwoch (18.45 Uhr) ein Sieg gegen OSC Lille her, was gleichbedeutend mit dem Erreichen des Champions-League-Viertelfinals wäre. Doch vor allem in der Liga, wo der BVB aktuell nur auf Platz zehn rangiert, muss ein anderes Gesicht gezeigt werden.

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