Dem FC Barcelona sind die geplanten Einsätze von Raphinha in der Seleçao Anfang September ein Dorn im Auge. Die Katalanen versuchen sogar aktiv, diese zu verhindern.

Der neue brasilianische Nationaltrainer Carlo Ancelotti hat den Barça-Stürmer für die WM-Qualipartien gegen Chile und in Bolivien aufgeboten – im Gegensatz zu einigen Superstars von Real Madrid wie Vinícius Jr., Rodrygo oder Éder Militão. Barça stört sich vor allem an der Reise nach Bolivien. Dort würde in La Paz auf 4’000 Metern über Meer gespielt. Für Raphinha aus Sicht des La Liga-Klubs unnötige Strapazen, zumal Brasilien die WM-Qualifikation bereits gesichert hat.

Das Ziel von Barça ist es nun, dass Raphinha zumindest nach der Partie gegen Chile nach Europa zurückkehrt. Gespräche mit dem brasilianischen Verband laufen. Aufgrund von FIFA-Regularien besteht für die anstehende Länderspielpause eine Abstellpflicht. Die Vereine müssen ihre Profis also grundsätzlich freigeben, wenn diese aufgeboten werden.

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