Robert Lewandowski in wilde Doping-Spekulationen verwickelt
Robert Lewandowski und weitere polnische Sportstars werden nach einem Hackerangriff und einem daraus folgenden Leak in wilde Doping-Spekulationen verwickelt.
Eine Hackergruppe hat Daten der polnischen Anti-Doping-Agentur «Polada» erbeutet und veröffentlicht. Es findet sich unter anderem belastbares Material gegen Barça-Stürmer Robert Lewandowski. Die Echtheit der Daten wird allerdings stark bezweifelt. Die über 50’000 geleakten Dateien sollen medizinische Unterlagen und Ergebnisse von Anti-Doping-Tests zahlreicher polnischer Top-Athleten umfassen. Im Falle von Lewandowski ist von einem positiven Test am 12. März 2022 nach dem Spiel des FC Bayern gegen die TSG Hoffenheim die Rede. Der 35-Jährige sei dabei positiv auf anabole Steroide getestet worden.
Dies wird von der polnischen Anti-Doping-Agentur nun allerdings umgehend dementiert: Sie bestätigt zwar einen Hackerangriff, bestreitet allerdings die Echtheit der veröffentlichten Daten. «Keiner der genannten Athleten erzielte ein positives Ergebnis und keiner der angegebenen Daten entspricht einer Anti-Doping-Kontrolle», heisst es in einem Statement der Polada.
Ohnehin ist fraglich, wie entsprechende Daten von Lewandowski bei der Polada hätten landen sollen. Dopingtests in der Bundesliga werden nämlich von der Nationalen Anti Doping Agentur Deutschland (NADA) durchgeführt.
— Polska Agencja Antydopingowa (@POLADA_official) August 14, 2024












