Jürgen Klopp nimmt sich für Trainer-Job bei Real Madrid aus dem Rennen
Jürgen Klopp zeigt keinerlei Interesse am Trainer-Job bei Real Madrid, der im Hinblick auf die kommende Saison frei werden könnte.
Vorerst wurde nach der Trennung von Xabi Alonso dessen Landsmann und der bisherige Castilla-Coach Alvaro Arbeloa zum Nachfolger ernannt. Im Sommer könnte aber ein neuer Coach übernehmen. Jürgen Klopp wird es nicht sein, wie dieser bei «Servus TV» sofort klarstellt. «Das hat mit mir gar nichts zu tun und hat in mir auch nichts ausgelöst. Der Trainermarkt wird durchgemischt und es ist nicht schlimm das Ganze mal aus der Beobachterrolle mitzubekommen und nicht darüber nachzudenken, was das für einen selber bedeuten könnte, weil man da, wo man ist, am richtigen Ort ist», so Klopp bei österreichischen TV-Sender.
Ohnehin schätzt der 58-Jährige die Situation bei Real nicht als ideal ein – vor allem nicht für Trainer: «Es ist ein Zeichen, dass dort nicht alles zu 100 Prozent richtig ist, wenn Xabi Alonso, der über zwei Jahre in Leverkusen gezeigt hat, welch überragendes Trainertalent er ist, ein halbes Jahr später bei Real Madrid gehen muss. Wenn du nach einer Legende und einem unglaublich guten Trainer wie Carlo Ancelotti, der eine ganz bestimmte Art hatte seine Fussballmannschaften zu trainieren, dorthin kommst und versuchst neue Regeln einzubauen, hat sich das jetzt als zu schwierig dargestellt. Tut mir wirklich leid für ihn, denn ich halte ihn für einen grossartigen Trainer.»
Klopp übt derzeit die Funktion des Global Sports Directors bei Red Bull aus. Er wird zwar immer wieder mit Trainer-Jobs in Verbindung gebracht, hat bislang allerdings keine Anstalten gezeigt, an die Seitenlinie zurückzukehren.












